La Biennale di Venezia

Am Montag werde ich gemeinsam mit Eva für 2 Tage nach Venedig zur Biennale fahren. Wir haben uns auch schon ein paar Exponate ausgesucht die wir uns gerne ansehen möchten. Thema der 54. Biennale ist ILLUMInation. Neben den rund 80 Künstlern gibt es auch nationale Pavillions in denen Kunstwerke ausgestellt werden sowie viele “Collateral Events”.

Der erste Künstler der uns auffiel war James Turrell, ein amerikanischer Künstler der im Jahr 1943 in Los Angeles zur Welt kam. Nach der High School studierte er experimentelle Psychologie am Pomona College in Kalifornien. Bereits im Jahr 1966 begann er sich schon für das Thema Kunst und Lichtinstallationen zu interessieren und kreierte sein erstes Werk „Afrum-Proto“.

James Turrell wird auf der 54. Biennale einen Lichtraum präsentieren. Zu finden ist diese Installation im zentralen Pavillion der Arsenale. Das Werk aus der Ganzfeld Serie ist eine immersive optische Umgebung die mit Neonlicht und fluoreszierendem Licht gesättigt ist. Dadurch erhält der Besucher den Eindruck als hätte er unbegrenzten Platz zur Verfügung.

Quelle: Standard

Auch Gianni Colombo, ein italienischer Künstler der im Jahr 1937 in Mailand zur Welt kam, erregte unser Interesse. Von 1956 bis 1960 studierte er an der Mailänder Academia die Belle Arti di Brera. 1957 begann er mit der Entwicklung von Objekten die der Betrachter durch Berührung verändern konnte. Im Jahr 1993 starb Gianni Colombo in
Mailand.

Gianni Colombos Werk auf der Biennale in Venedig ist dieses Jahr der „Spazio Elastico“.  Zu finden ist dieses Exponat im Giardini e Arsenale.

Ursprünglich durchspannte Colombo bei diesem Werk einen Raum mit weißen Gummibändern. Der Abstand zwischen den Bändern war regelmäßig und in senkrechter Anordnung. Der Raum war nur mit Schwarzlicht ausgeleuchtet. Mittels Motoren wurden die Schnüre in Bewegung gesetzt wodurch sich das ursprünglich gespannte Konstrukt ständig verformte. Durch diese Deformationen entsteht beim Betrachter die Illusion eines imaginären Raumes. Die Abdunklung des Raumes verstärkt zusätzlich dieses Empfinden da das Hauptaugenmerk auf den beleuchteten Gummibändern liegt. Die Wände des realen Raumes rücken somit weit in den Hintergrund. (vgl. Castor)

Quelle: lumen.nu

Zusätzlich wollen wir uns noch den Parapavillion und das Labyrinth aus 100 Schranktüren vom chinesischen Künstler Song Dong ansehen. Laut Standard erstreckt sich sein beeindruckender Parapavillion gleich beim Eingang des Arsenals und zeigt wohl eine seiner beeindruckendsten Arbeiten.

Besonders gespannt sind wir auch auf den Gunpowder Forrest Bubble von Loris Gréaud, einem jungen französischem Künstler. Hierbei soll mit Hilfe der Installation die Stimmung nach dem Weltuntergang eingefangen werden.

Quelle: artknowledgenews

Auch der Gepetto Pavillion, eine realitätsgetreue Abbildung eines gestrandeten Wales wirkt interessant. Durch eine Öffnung ist es dem Betrachter möglich sich ins Innere des Wales zu begeben.

Die nationalen Pavillions klingen ebenfalls sehr interessant. So kann man beispielsweise im deutschen Pavillion Christoph Schlingensiefs “Kirche der Angst” oder im US Pavillion das Werk “Algorithm” der Künstler Jennifer Allora und Guillermo Calzadilla betrachten. Das Exponat der beiden amerikanischen Künstler kombiniert einen funktionstüchtigen Bankomaten mit einer individuell angefertigten Pfeifenorgel. Jede Geldtransaktion die vom Besucher über diesen Bankomaten abgewickelt wird, generiert während der Interaktion mit dem Gerät Algorithmen, die zur Steuerung der Pfeifenorgel dienen und
individuelle Melodiefolgen in unterschiedlichen Lautstärken erzeugen.

Ich hoffe wir schaffen in der kurzen Zeit unser straffes Programm und vielleicht geht sich ja auch noch der eine oder andere Sightseeing-Stop aus. :)

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The Pie Factory

Vor kurzer Zeit hat in der Spitalgasse (nähe Wien Energie) ein neues Kuchengeschäft eröffnet – die Pie Factory. Hier gibt es verschiedenste pikante und süße Kuchen. Die Kreationen gehen vom klassischen Chicken Pie über vegetarische Pies bis hin zu ausgefalleren Variationen wie etwa Beef mit Guinnes. Pro Pie bezahlt man ca. zwischen 3 und 4 Euro. Jeder Pie hat sein eigenes Gesicht, damit man den Inhalt auch von außen erkennen kann. Auch die süßen Pies reichen vom klassischen Apple Pie (zum Glück ohne Rosinen) bis zu ausgefallenen Kreationen wie der Schoko-Pistazien-Pie. Die Pie Factory hat von Montag bis Freitag (ich glaub von 11:00 bis 19:00) geöffnet.

Ich habe bis jetzt den vegetarischen Pie (siehe auch Bild unten) und den Schoko-Pistazien-Pie probiert und muss sagen beide haben sehr gut geschmeckt. Vor allem der süße Kuchen war ein besonderes Geschmackserlebnis. Laut Georg ist auch der klassische Chicken Pie ziemlich gut.

Nachdem der Apple Pie noch unberührt neben mir steht werde ich mir jetzt einen Kaffee machen und auch diesen Kuchen testen. :)

 

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International Woman’s Day in Frankfurt

Spät aber doch folgt hier mein Bericht zum IWD in Kronberg:

Bereits zum 7. Mal veranstaltete die Firma Accenture am 11. März 2011 den “International Woman’s Day” in Kronberg bei Frankfurt. Dieses Jahr wurde ich eingeladen daran teilzunehmen. Aufgrund der langen Anreise beschloss ich bereits am Vorabend nach Frankfurt zu fliegen. Selbstverständlich wurde mir auch ein Hotelzimmer zur Verfügung gestellt.

Um 08:45 beförderte mich ein eigens zur Verfügung gestellter Shuttle-Dienst nach Kronberg. Nachdem ich mich bei der Anmeldung registriert hatte startete auch schon bald das Event. Dieses Jahr nahmen ca. 160 Frauen, wovon etwa 30 noch Studentinnen waren, daran teil. Erstmals wurde heuer auch eine Kinderbetreuung angeboten. Nachdem das Programm präsentiert wurde fand ein kleines Quiz statt, in dem es unter anderem auch um das Frauenwahlrecht in Österreich, Deutschland und der Schweiz ging. Danach folgte ein Video in dem Pierre Nanterme (globaler CEO von Accenture) über den IWD sprach. Auch verschiedene Frauen, die bei Accenture arbeiten, kamen bei diesem Film zu Wort um ihre Erfahrungen preiszugeben. Im Anschluss folgt nun die Agenda:

  • 09:50 bis 10:20 – Study Results

Hier wurde Accenture’s globale research Studie zum Thema “Reinvent Opportunity: Looking Through a New Lens” vorgestellt. Zu diesem Zweck wurden im November 2010 weltweit (in 29 Ländern) 3.400 Führungskräfte (50% Männer und 50 % Frauen) zu den Themen Arbeitszufriedenheit und Gründe für diese Zufriedenheit, Gehaltserhöhungen und Beförderungen, Zufriedenheit mit dem Karrierelevel und der gewünschten Karrierestufen sowie Karriereprioritäten befragt. Beim Vortrag in Kronberg wurde dann näher auf die Ergebnisse von Deutschland, Österreich und der Schweiz eingegangen.

  • 10:20 bis 10:40 – Looking at Diversity through the lense of an Innovater

Hierbei präsentierte Stephan Scholtissek die Vorteile von diversitären Gruppen. So bringt beispielsweise ein diversitäres Team unter Anleitung eines Trainers weit bessere Ergebnisse als ein angeleitetes einheitliches Team.

  • 10:40 bis 11:00 – Reinventing Opportunities at Accenture

Vortrag von Steve Rohleder

  • 11:00 bis 11:40 – Sharing Experiences

Hierbei geht es um ein Programm an dem unter anderem 4 Frauen aus Amerika und eine Frau aus Australien teilgenommen haben. Ihre Trainerin war aus Südafrika. Die Teilnehmerinnen erzählten kurz etwas über das Programm und gaben dann ihre Erfahrungen die sie bei Accenture gemacht haben preis. Zentrales Thema in diesem Kontext war die Karriereplanung von Frauen.

Danach hatte ich beim Mittagessen die Gelgenheit mit der mir zugeteilten Mentorin über berufliche Perspektiven bei Accenture zu plaudern.

  • 12:45 bis 13:45 – Question & Answer Timeslot for external Participants

Hierbei hatten die 30 Studentinnen in einem eigenen Rahmen die Möglichkeit, erfahrene Accenture Mitarbeiterinnen über ihre Laufbahn, Erfahrungen, Vereinbarkeit von Familie und Beruf und die eigenen Karrieremöglichkeiten bei Accenture zu befragen. Die kompetenten Damen beantworteten alle Fragen sehr professionell, sodass man einen guten Einblick in die Firmenstruktur und die Firmenphilosophie bekam.

  • 13:45 bis 14:45 – Workshops:

1) Multitasking Business Mum
2) Advancing Woman
3) Creativly Reinventing Opportunity

Es wurden drei verschiedene Workshops angeboten, wovon man einen besuchen konnte. Ich habe mich für Workshop 3 entschieden, bei dem eine Trainerin Möglichkeiten zur Förderung der Kreativität und Hilfestellungen zur Ideenfindung gab.

  • 15:00 bis 15:30 – Realising Potential – ein Leben inmitten der Digitalisierung

Vortrag von Dr. Dorothee Ritz, General Manager Consumer & Online Deutschland, Microsoft Deutschland

  • 15:30 bis 16:15 – Panel Discussion “Reinvent Opportunity – Looking Through a New Lens”
  • 16:15 bis 16:30 – Wrap Up & Closing
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Parlamentskantine

Weiter gehts im Kantinentest mit der Parlamentskantine. Diesmal hatten wir keine Probleme den Ort der Begierde zu finden. Neben zwei Nicht-Raucher-Räumen gibt es hier auch einen Raucher-Raum. Nachdem wir uns einen Platz im rauchfreien Bereich gesucht hatten, kam auch schon die Kellnerin um unsere Bestellung aufzunehmen.

Hier kann man zwischen zwei Menüs (bestehend aus Suppe und Hauptspeise) entscheiden, wovon eines vegetarisch ist. Hat man keine Lust auf eine warme Mahlzeit, kann man sich an der reichhaltigen Salatbar bedienen. Neben den beiden Menüs gibt es auch ein paar a la carte Gerichte zur Auswahl, die um einiges teurer als das Menü sind.

Das vegetarische Menü kostet € 5,40 und das für die Fleisch-Esser € 5,90. Heute gab es eine Paprikaschaumsuppe und ein Erdäpfel-Rosmarin-Gratin oder ein Cordon Bleu. Zusätzlich bekamen wir von der Kellnerin (ohne Aufforderung) ein Glas Wasser. Selbstverständlich kann man auch zu einem passablen Preis andere Getränke bestellen. Die Portionen sind von der Größe her vollkommen in Ordnung und auch geschmacklich o.k.. Die Kantine hat von Montag bis Freitag von 11:00 Uhr bis 14:00 Uhr geöffnet. Nach dem Essen bezahlt man wie im Restaurant bei der Kellnerin.

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Kantine Nationalbibliothek

Ich habe mir überlegt eine neue Rubrik in meinem Blog einzuführen. Und zwar möchte ich von Zeit zu Zeit verschiedene, öffentlich zugängliche, Kantinen testen und hier vorstellen. Beginnen möchte ich mit dem Soho, der Kantine der Nationalbibliothek.

Diese Kantine ist wirklich gut versteckt. Nachdem Georg und ich den Burggarten durchquert hatten, fanden wir sie schließlich nach einiger Sucherei zwischen Hofburg und Schmetterlingshaus. Im Soho gibt es jeden Tag zwei Menüs zur Auswahl, wobei das Zweite vegetarisch ist. Beim Eingang hängt eine kleine Tafel, die einem schon einen kleinen Einblick auf die Auswahl gibt.

Das Ambiente der Kantine ist doch anders als erwartet. Einige große und kleinere Tische laden zum gemütlichen Essen ein. In der Mitte der Kantine befindet sich eine Bar. Hier bestellt man bei der Kellnerin Speisen und Getränke. Nach der Bezahlung erhält man ein kleines Holzherz in rot oder weiß. Hierbei bestimmt die Farbe des Herzes das Menü. Danach geht man zur Küche und erhält, nachdem man der Küchendame den kleinen Gegenstand gegeben hat, sein ausgewähltes Menü.

Wir waren heute zum ersten Mal und es hat uns beiden sehr gut geschmeckt. Zur Auswahl gab es ein “Paprikahuhn mit Spätzle” oder “Rote Linsen mit Gemüsecurry und Basmati-Reis”. Zu beiden Gerichten gab es eine klare Suppe mit Nudelsternchen. Für Menü und Getränk haben wir jeweils ca. 7,50 Euro bezahlt.

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